Bannervorlesung - Prof. Martin Kühn
Die steife Brise auf dem Meer will Professor Martin Kühn effizient einfangen. Der Ingenieur arbeitet daran, Windenergie auf dem Meer wirtschaftlich zu nutzen.
Prof. Martin Kühn
Prof. Martin Kühn
Professor Martin Kühn unterrichtet Windenergie im Schwerpunkt Renewable Energies des Bachelor- und Masterstudiengangs »Engineering Physics« sowie ab 2012 auch im Erasmus Mundus Masterprogramm »European Wind Energy Master«. Windenergie in ihrer ganzen Breite vermittelt Kühn anschaulich; gern auch in Exkursionen zu Windparks. Er thematisiert im Studium die physikalischen Grundlagen des Windes, neueste Forschungserkenntnisse aus den Bereichen Offshore und Anlagentechnik. Dabei verdeutlicht er deren Anknüpfungspunkte zu Luftfahrt, Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen. Die Konstruktion und Berechnung von Offshore Multi-Megawatt-Giganten sowie deren Regelung und Integration in das elektrische Verbundnetz sowie die Planung und die Wirtschaftlichkeit von Windparks stehen dabei auf dem Lehrplan.Professor Kühn verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Windenergieforschung. Während seiner Promotion an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden hat er grundlegende Arbeiten zur Offshore-Windenergie verfasst. Diese Erkenntnisse konnte er als Projektleiter »Offshore-Windenergie« in der Entwicklungsabteilung eines internationalen Herstellers von Windenergieanlagen beim Bau von zwei der ersten Offshore-Windparks in Schweden und Irland in die Praxis umsetzen. Diese vielfältigen praktischen Erfahrungen gibt Kühn in seinen Vorlesungen weiter. Seine Forschungsschwerpunkte an der Universität Oldenburg liegen im Systemverständnis von Windenergieanlagen und darin, wie diese möglichst effizient in der physikalischen Umgebung (z.B. Wind, Wellen) und im elektrischen Verbundnetz betrieben und geregelt werden können.
http://www.uni-oldenburg.de/index/personen/?username=MKuehn1
Studiengang Engineering Physics (B.Eng. / M.Sc.)
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Hochschule Emden/Leer bieten den internationalen Studiengang Engineering Physics an, um die Lücke zwischen den traditionellen Physik- und Ingenieurausbildungen zu schließen. Seit 1998 werden hier Studenten und Studentinnen ausgebildet, die mit einer umfangreichen Grundausbildung in Mathematik und Naturwissenschaften in Kombination mit anwendungsorientierten Ingenieurwissenschaften moderne Technologien verstehen und weiterentwickeln können. In den »Laboratory Projects« bearbeiten Teams Aufgabenstellungen aus der Berufspraxis. Viele Studierende fertigen ihre Abschlussarbeit in einem technologieorientierten Unternehmen oder einem externen Forschungsinstitut an. Über die Hälfte der Studierenden des internationalen Engineering Physics Programms stammt aus dem Ausland.Studierende aus allen Kontinenten arbeiten in Vorlesungen, Übungen und Projekten eng zusammen. Die Veranstaltungen der ersten beiden Semester des Bachelor-Studiengangs werden vollständig auf Englisch, später mit einem zunehmenden Anteil auf Deutsch gehalten.
Im Schwerpunkt können sich die Studierenden unter anderem auf die erneuerbaren Energien spezialisieren. Die künftige regionale, nationale und globale Energieversorgung kommt - ungeachtet ökologischer und klimatischer Probleme - selbst kurzfristig nicht ohne einen merklichen Beitrag erneuerbarer Energie aus. Den größten theoretischen Beitrag, sowie das höchste technisch nutzbare Potential von Formen erneuerbarer Energie besitzen die Solar- und die Windenergie. Im Schwerpunkt Renewable Energies werden deshalb theoretische Grundlagen der Wandlungsmöglichkeiten dieser Energieformen und der entsprechenden Limitierungen vermittelt, sowie für physikalische und technische Konzepte Wirkungsweise, Einschränkungen und Anwendungsmöglichkeiten diskutiert.
http://www.ep.uni-oldenburg.de/
European Wind Energy Master (M.Sc.)
Im Wintersemster 2012/13 startet der internationale Studiengang "European Wind Energy Master" (EWEM) an der Universität Oldenburg. Der Masterstudiengang ist ein Kooperationsprojekt mit der Delft University of Technology (Niederlande), der Technical University of Denmark (Kopenhagen, Dänemark) und der Norwegian University of Science and Technology (Trondheim, Norwegen) und wird von ERASMUS MUNDUS, dem Exzellenzprogramm der Europäischen Kommission für Hochschulausbildung gefördert.Der Masterstudiengang ist auf vier Semester angelegt und umfasst die Themenschwerpunkte Windphysik, Entwurf von Windturbinenmotoren, Elektrische Windenergiesysteme und Offshore-Windenergietechnik. Das einführende Semester absolvieren alle Studentinnen und Studenten an der Technical University of Denmark. Danach studieren sie abhängig von den Themenschwerpunkten an den Partneruniversitäten. Die abschließende Masterarbeit können die Studierenden dann an einer Universität, an einem Forschungsinstitut oder in der Industrie verfassen.
Studieninteressierte können sich schon jetzt für den Studiengang bewerben.
www.windenergymaster.eu
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
International anerkannte Spitzenforschung vereint mit herausragender, forschungsorientierter Lehre – die Universität Oldenburg steht seit fast 40 Jahren für eine Wissenschaft, die Brücken schlägt zwischen Disziplinen, Kulturen und der Gesellschaft. Wie verändert der Klimawandel unser Leben? Was leistet das Hörgerät der Zukunft? Wie vermitteln wir neues Wissen? Was bewirken mikrobielle Prozesse im Wattenmeer? Wie wird ein Subjekt zum Subjekt? Ob Energie-, Hör-, oder Bildungsforschung, Meeresbiologie oder Gesellschaftswissenschaften – die Universität Oldenburg forscht auf vielen zukunftsträchtigen Feldern. Mit der European Medical School Oldenburg-Groningen wird sie ihren international renommierten Forschungsbereich Neurosensorik stärken sowie einen neuen Akzent in der medizinischen Versorgungsforschung setzen.Hervorstechendes Merkmal der Universität Oldenburg ist die intensive Zusammenarbeit auch mit außeruniversitären Forschungs-, Bildungs-, Kultur- und Wirtschaftsinstitutionen. Sie kooperiert mit 190 Hochschulen weltweit und ist damit Teil des internationalen Forschungsnetzwerks. Eine Graduierten-Akademie bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Kommunikationsforum und qualifiziert für individuell zugeschnittene Bildungs- und Berufswege.
Im Mittelpunkt der Universität stehen ihre Studierenden. Früh werden sie in wissenschaftliche Prozesse eingebunden und in ihre künftige Berufspraxis eingeführt. Für eine anregende Lernatmosphäre sorgen Seminare in überschaubarer Größe, eine enge Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden und eine Campusuniversität mit kurzen Wegen. Der Career Service hilft bei Berufseinstieg und Karriereplanung. Für Berufstätige stehen berufsbegleitende Studiengänge und Weiterbildungsangebote bereit. Als bundesweiter Vorreiter der „Offenen Hochschule“ ebnet die Universität neuen Zielgruppen den Zugang zum Studium.
Talente zu fördern, Ideen zu beflügeln, Toleranz zu leben – das ist das Leitmotiv der Universität Oldenburg. Ihre Offenheit für neue Wege befördert innovative Forschungsideen und die Kreativität bei der Gestaltung von Lernerlebnissen. Neben jungen Akademikern finden auch angehende Unternehmerinnen und Unternehmer exzellente Startbedingungen: Die Universität Oldenburg wurde jüngst als eine der drei besten Gründerhochschulen Deutschlands ausgezeichnet – Ausweis dafür, dass die Universität der Region neben wissenschaftlichen und kulturellen auch wirtschaftliche Impulse zu verleihen versteht.
www.uni-oldenburg.de
Gegründet: 1973
Personal: 2.026, davon 181 Professorinnen und Professoren
Studierende: ca. 11.300 (WS 2011/12)
Studiengänge: über 80
Internationale Kooperationen: mit 190 Hochschulen weltweit
Fakultäten:
Bildungs- und Sozialwissenschaften
Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Sprach- und Kulturwissenschaften
Human- und Gesellschaftswissenschaften
Mathematik und Naturwissenschaften
Medizin (ab 2012)
Forschungsschwerpunkte:
Neurosensorik
Hörforschung
Informatik
Meeresforschung
Energieforschung
Umweltwissenschaften
Bildungsforschung


