Bannervorlesung - Prof. Julia Ostner
Was ist Freundschaft? Und ist die menschliche Freundschaft eigentlich einzigartig? Die Evolution unseres Sozialverhaltens erforscht Professor Julia Ostner, indem sie Affen beobachtet.
Prof. Julia Ostner
Prof. Julia Ostner
Professor Julia Ostner lehrt Verhaltensbiologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Im Bachelor-Studium Biologie und im aufbauenden Master-Studiengang Developmental, Neural and Behavioral Biology bringt sie angehenden Forschern bei, wie sie das Verhalten von Tieren beobachten, mit Konzepten vergleichen und wissenschaftlich auswerten können.In der Forschung untersucht die Juniorprofessorin, was uns Affenbanden über Männerfreundschaften verraten. Prof. Julia Ostner beobachtet dazu im thailändischen Dschungel eine Affengruppe in ihrem natürlichen Lebensraum und studiert ihr Verhalten. Die Biologin sieht Parallelen bei Mensch und Tier und will gemeinsam mit anderen Forschern am Courant Forschungszentrum der Göttinger Hochschule verstehen, wie sich das menschliche Sozialverhalten entwickelt hat.
http://www.uni-goettingen.de/de/101997.html
Studiengang Developmental, Neural and Behavioral Biology (M.Sc.)
Der englischsprachige Masterstudiengang „Developmental, Neural and Behavioural Science“ umfasst die vier Fachgebiete Entwicklungs- und Zellbiologie, Neurobiologie, Verhaltensbiologie sowie Systemische Neurowissenschaften.Das Programm richtet sich an Studierende, die besonderes Interesse an entwicklungsbiologischen Prozessen, an Aufbau und Funktion von Nervensystemen, an der Verhaltensforschung oder an den systemischen Neurowissenschaften haben. Die breit gefächerte Lehre, die eine Brücke von der Kenntnis zellulärer Funktionen zum Verständnis von Verstandesleistungen schlägt, wird von Wissenschaftlern der Universität, des Deutschen Primatenzentrums und mehrerer Max-Planck-Institute durchgeführt.
Der viersemestrige Masterstudiengang „Developmental, Neural and Behavioral Biology“ schließt sich typischerweise an einen Bachelor-Abschluss in Biologie/Biowissenschaften an und ist stark forschungsorientiert. Das Studium vermittelt grundlegende Fach- und Methodenkenntnisse in Fach-, Profil- und Vertiefungsmodulen. Kompetenzmodule ermöglichen darüber hinaus die Aneignung von weiteren berufsqualifizierenden Schlüsselkompetenzen. Im vierten Semester wird die sechsmonatige Masterarbeit angefertigt, bei der die Studenten zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet werden. Die Studenten bearbeiten eigenverantwortlich ein aktuelles wissenschaftliches Thema, das in der Regel in Drittmittelprojekte eingebettet ist. Die Ausbildung erfolgt in einem aktiven, international angesehenen Forschungsumfeld.
Die Masterprüfung bildet einen berufs- und forschungsqualifizierenden Abschluss, der insbesondere die Voraussetzungen für eine Promotion schafft und für eine spätere berufliche Tätigkeit in den Biowissenschaften qualifiziert.
http://www.uni-goettingen.de/de/38560.html
Georg-August-Universität Göttingen
24.000 junge Menschen studieren zurzeit an der Georg-August-Universität Göttingen. Das Studienangebot ist durch hervorragende Studienbedingungen in den Natur- und Lebenswissenschaften sowie einer Vielfalt der Fächer in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften geprägt. Das Fächerspektrum erlaubt es Studierenden, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und Fragestellungen interdisziplinär zu untersuchen. So ermöglichen 80 Studienfächer rund 1.000 Kombinationsmöglichkeiten im Bachelor-Studium.Die Universität Göttingen, gegründet 1737, versteht sich als international bedeutende Forschungsuniversität. Die Universität Göttingen sieht ihre besonderen Stärken in ihrer großen Forschungstradition sowie in der Vielfalt ihrer Fächer: Nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen einschließlich der Medizin – mit Ausnahme der Ingenieurwissenschaften – sind an den 13 Fakultäten vertreten. Zugleich weist sich die Hochschule durch ihre enge Verflechtung mit einem herausragenden außeruniversitären Forschungsumfeld aus. Darin eingebunden sind insbesondere die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das Deutsche Primatenzentrum, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie fünf Max-Planck- Institute. Diese Partner am Ort bilden einen in dieser Breite und Tiefe in der Bundesrepublik wohl einmaligen Kooperationsverbund erfolgreicher Forschungs- und Lehraktivitäten.
Im Jahr 2007 konnte sich die Georg- August-Universität erfolgreich mit ihrem Zukunftskonzept „Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie“ in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durchsetzen. Damit zählt sie zu den neun Universitäten in Deutschland, denen das Potenzial für internationale Sichtbarkeit und ein Rang unter den Spitzenuniversitäten bescheinigt wird.
Exzellenzförderung und Forschungsnähe bietet die Universität in ihren vielfältigen Master- und PhD-Programmen – ein Angebot, das kontinuierlich ausgebaut wird. Englischsprachige Studiengänge, bi-nationale Abschlüsse und verpflichtende Auslandsanteile ermöglichen eine Qualifizierung für den internationalen Arbeitsmarkt. Die internationale Ausrichtung der Georgia Augusta wird durch den Ausbau von Partnerschaften weiter gestärkt.
http://www.uni-goettingen.de


