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Bannervorlesung – Prof. Arno Ruckelshausen

Wie können Roboter sehen und zum Beispiel Pflanzen erkennen? Lichtschranken als technische Augen sind das Thema von Prof. Arno Ruckelshausen an der Hochschule Osnabrück.

Prof. Arno Ruckelshausen

Prof. Arno Ruckelshausen

Prof. Arno Ruckelshausen

Professor Arno Ruckelshausen lehrt an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, veranschaulicht theoretische Grundlagen in der Physik und Sensorik und entwickelt autonome Feldroboter.
In seinen Vorlesungen vermittelt er anschaulich, dass Roboter beispielsweise mit einem Gitter aus Lichtschranken sehen und sich mit der richtigen Software programmiert dann auch autonom bewegen können. Die Grundlagen dahinter macht Ruckelshausen in den Studiengängen Elektrotechnik, Automatisierungssysteme, Mechatronik und Informatik verständlich. Auf den Stundenplänen stehen im Bachelorstudium Grundlagen in der Optoelektronik, Akustik und Optik, Physik, Technische Grundlagen und Image Sensors. Im Master handeln seine Vorlesungen von Sensorsystemen, bildgebender Sensortechnik und Mechatronik.

Die Entwicklungsarbeit kommt dabei nicht zu kurz: In seiner Forschungsarbeit beschäftigt sich Ruckelshausen mit Feldrobotern. Die kleinen geländegängigen Maschinen sollen künftig über den Acker schwärmen, selbstständig die Eigenschaften der Pflanzen erkennen, nach Bedarf düngen und aufkeimendes Unkraut bekämpfen. Anschließend senden die Roboter mit dem grünen Daumen die Informationen an den Landwirt. Damit diese Vision des automatisierten Ackerbaus Gestalt annimmt, entwickelt Prof. Ruckelshausen Sensorsysteme, neue Bildgebungsverfahren und spezielle Agrarelektronik. Mit den neuesten Feldrobotern misst sich Ruckelshausen gemeinsam mit seinen Studierenden bei den Field Robot Events mit den weltbesten Feldrobotern.
http://www.ecs.hs-osnabrueck.de/ruckelshausen.html

Studiengang Elektrotechnik (B. Sc.)

Die Elektrotechnik ist ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens geworden und bestimmt maßgeblich viele Bereiche unserer Gesellschaft. Entsprechend vielfältig sind die Anwendungsgebiete. Diese umfassen zum Beispiel elektronische Systeme zur Kommunikation zwischen Menschen, Anwendungen zur Automatisierung von Prozessen, oder auch intelligente Systeme und Maschinen zum ökonomischen und ökologischen Umgang mit Ressourcen und Energie. Die stetige Weiterentwicklung elektrotechnischer Anwendungen schafft kontinuierlich zukunftsfähige Arbeitsplätze mit interessanten und vielseitigen Tätigkeitsfeldern.

Die Hochschule Osnabrück bietet mit dem Bachelor-Studiengang „Elektrotechnik“ (B.Sc.) eine praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung an. Die Inhalte von Vorlesungen werden durch zahlreiche praktische Übungen im Rahmen von Laborpraktika anschaulich vertieft. Darüber hinaus bieten Projektarbeiten und Praxisphasen die Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis zu erproben und zu ergänzen. Das attraktive Angebot unterschiedlicher Wahlmodule, die auch von Dozenten aus der Industrie angeboten werden, dient der individuellen fachlichen Vertiefung sowie dem Erwerb von fachübergreifenden Kompetenzen.

In den ersten Semestern des Studiums stehen Grundlagendisziplinen wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik im Vordergrund. Darauf aufbauend vermitteln in den höheren Semestern Module wie z.B. Digitaltechnik, Messtechnik oder Mikrorechnertechnik vertiefende Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen der Elektro- und Informationstechnik auf.

Studierende können sich – je nach individuellem Interesse – im weiteren Studienverlauf in zwei Fachrichtungen spezialisieren: „Elektronik und Kommunikation“ oder „Automatisierung und Energie“. In der Fachrichtung „Elektronik und Kommunikation“ bilden elektronische Systeme mit Mikroprozessoren und programmierbaren Logikschaltungen sowie Internet- und Kommunikationstechnologien den Schwerpunkt der Ausbildung. In der Fachrichtung „Automatisierung und Energie“ stehen Automatisierungstechnik, Leistungselektronik, elektrische Maschinen und die elektrische Energieversorgung im Vordergrund.

Die Absolventen des sechssemestrigen Studiengangs können entweder direkt in den Beruf wechseln oder ihre Kenntnisse und Fähigkeiten durch die Aufnahme eines Masterstudiums weiter vertiefen. Die Hochschule Osnabrück bietet entsprechende attraktive Masterstudiengänge an.
http://www.ecs.hs-osnabrueck.de/12074.html

Hochschule Osnabrück

10.000 Studierende an drei Standorten, 78 Studienprogramme, kleine Seminargruppen und Lehrende aus der Praxis kennzeichnen die Hochschule Osnabrück im Südwesten Niedersachsens. Die forschungsstarke Fachhochschule bietet ein breites Fächerspektrum, das die Ingenieur-, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften umfasst; hinzu kommen Angebote der Freiraumplanung und Landschaftsarchitektur, in den Therapie- und Gesundheitsberufen sowie der Theater und Musikpädagogik. Neben grundständigen Bachelor- und Masterprogrammen umfasst das Angebot auch vier berufsbegleitende MBA-Studiengänge. Ausgezeichnete Ergebnisse in Rankings und das Feedback aus Wirtschaft und Politik bestätigen die sehr gute Qualität der Studienprogramme.

Mit ihren modernen und innovativen Studiengängen reagiert die Hochschule auf neue Anforderungen der Berufspraxis und unterzieht ihre Programme ständig einer umfassenden Qualitätsprüfung. Das vielfältige Studienangebot an der Hochschule Osnabrück bietet hinreichend Freiraum, um entsprechend den individuellen Interessen und Neigungen zu studieren. Integrierte Praxisphasen in allen Studienprogrammen verschaffen den Studierenden frühzeitig Erfahrungen in ihren späteren Tätigkeitsfeldern und die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse praxisnah zu vertiefen. Die praxisorientierte Forschung prägt Studium und Lehre.

Lehre und Forschung sind international vernetzt. Studienprogramme mit integrierten Auslandssemestern und Doppelabschluss, Bachelor- und Masterkurse in englischer Sprache sowie Studiengänge der Hochschule Osnabrück an ausländischen Hochschulen, aber auch internationale Sommerkurse, Exkursionen ins Ausland oder bilaterale Studienprojekte bieten die Gewähr für einen intensiven internationalen Austausch.

Seit dem 1.1.2003 ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung Träger der Hochschule. Der Stiftung ist vom Land die Dienstherren- und Bauherreneigenschaft übertragen worden, was verbesserte Möglichkeiten eigenverantwortlichen Handelns beim Einsatz ihrer finanziellen Mittel und des Personals bedeutet.
http://www.hs-osnabrueck.de/
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